Wer die Arbeit zur Vermittlung des Wissens über den Islam und seine Wissenschaften unterstützen will, so empfehlen wir euch diesen Link.

Jazaakumullahu khairan. Möge Allah es euch auf die beste Art vergelten und euch den besten Lohn dafür geben. Amin.

 


Die Muslime sind verpflichtet die Wissensvermittlung zu gewährleisten

Die Vermittlung des islamischen Wissens stellt eine enorme Verpflichtung dar, an der sich jeder Muslim und jede Muslimah beteiligen müssen.

Den meisten Muslimen ist dies überhaupt nicht bewusst und wenn sie überhaupt etwas für die islamische Arbeit spenden, dann empfinden sie das als eine gewaltige Wohltat von sich selbst. Es ist ihnen nicht klar, dass sie in Wirklichkeit eine islamische Pflicht erfüllt haben. Ebenso ist ihnen nicht klar, wenn sie diese Unterstützung unterlassen, dass sie diese große Verpflichtung nicht erfüllt haben und dafür am jüngsten Tag Rechenschaft ablegen müssen.

In einem tatsächlich islamischen Gesellschaftssystem – welches es seit langer Zeit nicht mehr gibt – ist die Bevölkerung verpflichtet direkt oder indirekt die Wissensvermittlung (at-Ta’lim) die Erarbeitung von Rechtsgutachten (al-Ifta‘) und die Rechtsprechung und Gerichtsbarkeit (al-Qada‘) zu ermöglichen. Wenn die Mitglieder so einer Gesellschaft dies nicht in ausreichendem Maße tun, lebt diese gesamte Gesellschaft in fortgesetzter Sündhaftigkeit.

Man stelle sich vor, die Menschen in einer islamischen Gesellschaft würden von jemandem verlangen, den ganzen Tag als Richter zu fungieren, ihn aber gleichzeitig nicht finanziell entschädigen. Seine Arbeit würde unmöglich, da er sich um den Lebensunterhalt für sich und seine Familie kümmern muss, um die Erziehung seiner Kinder und um alle seine persönlichen Angelegenheiten. Die Verantwortung für diesen Missstand würde ohne irgendeinen Zweifel diese Gesellschaft tragen.

Da es eine solche Gesellschaft heute nicht gibt, können diese Institutionen nicht in diesem Umfang eingerichtet werden. Jedoch entfällt die Pflicht zur Wissensvermittlung niemals und wenn die dafür notwendigen Institutionen nicht durch ein Gesellschaftssystem zur Verfügung gestellt werden, dann sind die Muslime ohne Zweifel verpflichtet, notwendige Ersatzinstitutionen einzurichten, um die Wissensvermittlung zu ermöglichen. Wenn sie dies nicht tun, sind sie in dem Maße sündig, in dem sie diese Pflicht unterlassen.

Darüber hinaus wird eine solche Unterlassung auch zur Folge haben, dass solche Muslime umso weniger Rechtleitung erhalten und umso mehr in die Irre gehen.

 

Geiz und Heuchelei … und die Folgen davon

Deshalb sagt Allah im Qur’an hierzu sehr eindringlich in der letzten Ayah in Suratu Muhammad (47: 38):

„Da werdet ihr aufgerufen, um fi-sabilillah zu spenden. Und unter euch gibt es welche, die geizen werden. Doch wer geizt, der geizt nur sich selbst gegenüber. Und Allah ist Der absolut Autarke und ihr seid die Armen. Und wenn ihr den Rücken kehrt, tauscht Er euch gegen andere Leute aus, dann werden sie nicht euresgleichen sein.“

Dieser eine Vers alleine müsste einem Menschen mit Verstand und Iman sehr zu denken geben und in ihm darüber hinaus Furcht vor dieser Art der Strafe erzeugen.

Es ist ein Zeichen des Nifaaq, der Heuchelei, dass ein Mensch immerzu Ausreden findet, um nicht zu Spenden für das Wissen, den Din und die Da’wah. Wenn Leute so sind und in dieser Hinsicht geizen, dann wird Allah sie austauschen und durch Leute ersetzen, die besser als sie und nicht geizig sind.

Leute, in deren Herzen etwas vom Geiz und/oder der Heuchelei ist, werden nicht müde, Ausreden zu finden.

Z.B. geben sie vor, sie wüssten ja nicht, wie sich ein Mensch, den sie jetzt unterstützen, in Zukunft entwickeln wird. Was, wenn er in die Irre geht und man dann so jemanden unterstützt hätte.

Die Krankheit in diesen Gedanken ist für jedes gesunde Herz offensichtlich. Allah verlangt dem Menschen nicht ab, in die Zukunft zu blicken. Sobald ein Muslim mit reinem Gewissen und reiner Absicht in vernünftiger Weise Geld für den Islam gibt, ist ihm sein Lohn grundsätzlich sicher, sobald das Geld seine Hand verlassen hat.

Andere meinen, dass im Qur’an steht, man soll denjenigen Menschen folgen, die nicht um Bezahlung fragen, und zwar den Propheten عليهم السلام. Während dem Befolgen ihrer Neigungen vergessen diese Menschen, dass der Gesandte des Islam صلى الله عليه وسلم die Leute zum Spenden aufgerufen hat und es einen erheblichen Unterschied gibt, ob jemand sich an der Arbeit für den Islam persönlich bereichert oder ob er diese Gelder nimmt und für die Da’wah verwendet.

Würde man dies weiter denken, würde es letztlich zum Kufr führen, da es aussagt, dass der Prophet selbst صلى الله عليه وسلم dem Qur’an widersprochen hätte und man ihm nicht folgen dürfe!

Wieder andere argumentieren mit dem Vers 2:41, man dürfe sich ja nicht mit den Ayat von Allah einen geringen Lohn erkaufen, was ebenso offensichtlicher Unsinn ist, wenn es darum geht, Geld zu nehmen, um es für die Da’wah zu verwenden.

Solche Scheinargumente, um den eigenen Geiz zu rechtfertigen, gibt es viele. Die Leute der Heuchelei waren immer schon sehr aktiv im Hervorbringen aller möglichen Ausreden.

Die meisten Muslime meinen sehr gut zu wissen, welche Pflichten ein Gelehrter oder Student des islamischen Wissens hat. Sie können sehr viel darüber sprechen, dass solche Leute das Wissen weitergeben müssen und wann sie – angeblich – ihre Verantwortung dabei nicht getragen haben. Dabei ist es ihnen auch ganz egal, wie schwer die Umstände solcher Leute mit Wissen sind.

Was solche Leute scheinbar jedoch völlig außer Acht lassen ist, dass sie selber ihrer Verpflichtung nicht nachkommen, diesen wissenderen Personen ihre Arbeit überhaupt zu ermöglichen.

In Bezug auf alles Gesagte ist auch ganz allgemein zu beachten, dass es ein Teil der geldlichen Verpflichtungen im Islam ist, dieses Geld aktiv an die entsprechende Stelle zu bringen und das dafür Notwendige zu tun. Man kann also nicht sagen: „Ich würde ja etwas geben, aber mich hat niemand gefragt!“ oder „Ich wusste nicht Bescheid, dass etwas gebraucht wird“.

Es ist ein Teil der geldlichen Verpflichtungen, wie der Zakaat, dass sich der Muslim darum kümmert die Pflicht zu erfüllen. Er kann sich nicht darauf ausreden, dass er ja zuhause gesessen und darauf gewartet hat, dass endlich jemand kommt und ihn um Unterstützung bittet, aber eben niemand kam.

Zu diesen Verpflichtungen gehört also, sich zu überlegen:

  • Wer könnte bedürftig sein?
  • Welche Stelle könnte Wissen zur Verfügung stellen, das einen Nutzen für einen selbst und für die Allgemeinheit hat?
  • Von welcher Stelle hat man in dieser Weise schon profitiert und könnte in sha Allah weiterhin profitieren, wenn sie in den Stand versetzt würde weiterhin Wissen zu vermitteln?
  • Wie kann ich die Unterstützung dieser Stelle zukommen lassen?
  • Gibt es andere Personen, die ich ansprechen könnte, um mir dabei zu helfen, wenn ich die Unterstützung nicht selbst an diese Stelle bringen kann?
  • Gibt es andere Leute, die all diese Dinge nicht verstanden haben und sich dieser Verpflichtungen gar nicht bewusst sind, die man darauf hinweisen sollte?

Diese Punkte gelten nicht nur für Leute, die in der Da’wah arbeiten, sondern für alle Bedürftigen, wie Waisen, bei denen die Eltern oder ein Elternteil gestorben sind, Witwen und Witwer, Leute in schweren Situationen wie Krankheit, Schulden, Gefängnis usw.

Umso mehr gilt das Gesagte bei Leuten, bei denen sich mehrere solche Rechte (Huquuq) in einer Person vereinen.

Wenn man die muslimische Community im deutschsprachigen Raum heute betrachtet, dann sieht man häufig enorme Verfehlungen in diesen Punkten. Ausnahmen bestätigen die Regel.

Die Strafe des Irregehens und dass Allah so eine Gesellschaft durch eine andere, würdigere austauscht, sind in keiner Weise abwegig.

Siehe zu dem Thema auch die Freitagsansprache „Das Spenden auf dem Wege Allahs“.

 

Aktuelle und geplante Projekte und Arbeiten

Um die Leser auf dem Laufenden zu halten und damit ihr einen Einblick bekommt, welche Projekte geplant sind, wird im Folgenden dazu einiges erwähnt.

Abgesehen davon wird auch grob erklärt, welche Aufwendungen für diese Arbeiten notwendig sind und wofür finanzielle Unterstützung benötigt wird.

Wir werden versuchen, in diesem Bereich bei Veränderungen jeweils ein Update zu machen.

 

Überarbeitung früherer Inhalte

Bei der Überarbeitung früherer Inhalte sind – wie ihr auf der Seite zahlreich sehen könnt – häufig erklärende Anmerkungen notwendig, was in der Regel eine intensive Befassung mit den Dingen und deshalb viel Zeit erfordert.

 

Frühere Freitagsansprachen

Es wird versucht, laufend etwas Neues hinzuzufügen.

 

Frühere Vorträge und Ansprachen zu Anlässen

Es wird versucht, laufend etwas Neues hinzuzufügen.

 

Überarbeitung kürzerer Schriften

  • Seit längerem sollte eine kurze Schrift über ein grundlegendes Aqidah-Thema überarbeitet werden. Die Arbeit geht jedoch seit einem halben Jahr nicht weiter wegen fehlender Kapazitäten. Diese Schrift wurde alhamdu lillah fertiggestellt (Titel: “Der Unterschied zwischen Monotheisten und Polytheisten im Islam“).
  • Es gibt mehrere kurze Schriften, die vor einiger Zeit schon mal veröffentlicht wurden. Diese Schriften sind an sich fertig, müssen aber nach Layout, Umschrift usw. überarbeitet werden.
  • Eine Schrift über ein Thema der Hadith-Wissenschaft/Sunnah, welche schon vor einem Jahr geschrieben wurde. Die Schrift wurde auch angekündigt, konnte jedoch nie erscheinen, wegen schwerer Umstände zu jenem Zeitpunkt und danach. Bis jetzt konnte die Schrift nicht herausgebracht werden wegen fehlender Kapazitäten

 

Überarbeitung der älteren Bücher

  • Ein Buch, das sich mit einem wichtigen Aqidah-Thema befasst, ist derzeit „in Arbeit“. Die Arbeit am Buch wurde schon vor ca. einem halben Jahr oder mehr zu etwa 80 % beendet. Seit einem halben Jahr oder mehr liegt die Arbeit auf Eis, wegen fehlender Kapazitäten.
  • Mit der Überarbeitung weiterer Bücher kann erst danach begonnen werden.

 

Weitere Projekte

 

Andere Arbeiten

Z.B. technische und organisatorische Arbeiten an den Webseiten, neue Webseiten, andere Sprachen usw.

 

Neue Inhalte

Es ist an sich geplant, auch neue Inhalte zur Verfügung zu stellen. Dazu wird es aber notwendig sein, zuerst die früheren Inhalte in eine gute Form zu bringen und zu veröffentlichen.

Außerdem fehlen derzeit die Möglichkeiten. Wenn es mehr Unterstützung für diese Arbeiten gibt, hoffen wir umso früher den Punkt zu erreichen, wo in sha Allah neue Inhalte bereitgestellt werden können.

 

Was dafür benötigt wird

Es gibt viele Dinge, für die finanzielle Aufwendungen nötig sind, um obengenannte Arbeiten – mit der Hilfe Allahs – verwirklichen zu können.

Da die meisten Menschen sich dies nicht richtig vorstellen können, sollen hier nur einige Aspekte erwähnt werden.

Dabei werden aber nur Dinge erwähnt, die direkt bezahlt werden müssen. Es ist jedoch klar, dass Zeit sprichwörtlich Geld ist. Für die obengenannten Projekte muss man im Grunde rund um die Uhr arbeiten, was unmöglich ist, wenn man Familie hat, diese ernähren und auch seine eigenen Kinder erziehen muss usw. Die Verwirklichung von Da’wah-Projekten wird umso mehr leiden oder unmöglich werden, wenn diese Zeit nicht freigemacht werden kann.

 

Folgende Dinge müssen finanziell irgendwie abgedeckt werden:

  • Neue Computer, eventuelle Reparaturen usw.
  • Computerzubehör und weitere technische Geräte wie z.B. Monitore, Festplatten und andere Datenträger, teilweise Drucker für die Bearbeitung von Texten, teilweise auch durch mehrere Personen, Computermäuse und Tastaturen usw.
  • Stabile und schnelle Internetleitung(en)
  • Webdienste, um die Webseite(n) laufen zu lassen. Das sind regelmäßige Kosten für Webspace, Domains und Zertifikate.
  • Diverse Software, Programme, Plugins und Zusatzprogramme für die Offline- und Online-Arbeiten.

 

Zusatzarbeiten von anderen Personen

  • Korrekturlesungen und Lektorat von allen Texten, also Büchern, kurzen Schriften, Texten der Webseite usw. und teilweise auch von Audios.
  • Übersetzungen in andere Sprachen.

Diese Zusatzarbeiten von anderen Geschwistern sind unerlässlich bei unseren Arbeiten. Es handelt sich dabei um Geschwister, die häufig selbst den Islam studieren.

Die Geschwister, die in Frage kommen, haben durchwegs finanzielle Engpässe. Um ihre Arbeit zu ermöglichen, wollen wir sie für ihre Arbeiten und den Zeitaufwand entschädigen, um ihnen die Sache zu erleichtern und um die Fertigstellung der Arbeiten zu beschleunigen.

Dies ist einer der Hauptgründe, warum viele Arbeiten für ein halbes Jahr oder mehr einfach brach liegen und überhaupt nicht weiterbearbeitet werden.

Solchen Geschwistern werden von vielen Leuten zusätzliche sekundäre Arbeiten aufgebürdet, ohne, dass jene Leute sich überhaupt bewusst sind, dass dadurch andere Arbeiten über lange Zeiten zum Stehen kommen.

Es gibt faktisch Leute, die gerne neue Inhalte über islamisches Wissen bestellen, gleichzeitig aber selber gar nichts dafür tun und am Ende sogar noch jene Leute aufhalten, die für die Arbeiten notwendig sind. Solche Leute verhindern am laufenden Band die Arbeit zur Wissensvermittlung, sind sich dessen aber gleichzeitig überhaupt nicht bewusst.

Es ist über die letzten zehn oder mehr Jahre nicht selten vorgekommen, dass eine Arbeit einfach nicht richtig oder gar nicht durchgeführt werden konnte, weil die Mittel dafür einfach nicht da waren.

Aber wie gesagt: Das unvergleichlich meiste ist die Zeit, die irgendwie freigemacht werden muss. Und diese Zeit konnte teilweise über mehrere Jahre hinweg überhaupt nicht freigemacht werden für diese Arbeiten.

An dieser Stelle danke ich jedem, der diese Seite bzw. diese Arbeit unterstützt. Baarakallahu fiikum! Möge Allah es euch mit dem aller Besten im Diesseits und im Jenseits vergelten. Amin.